Die zehn besten LGBT-Eltern im TV

Zwei Männer mit Baby aus TV-Serie illustrieren LGBT Eltern TV Darstellung in Modern Family

Laut Williams Institute haben in den USA etwa drei Millionen LGBT-Personen ein Kind, während sechs Millionen Menschen einen LGBT-Elternteil haben. LGBT Eltern TV — obwohl homosexuelle Charaktere in den letzten Jahren häufiger im Fernsehen zu sehen waren, sind gleichgeschlechtliche Eltern nach wie vor eine Seltenheit auf dem Bildschirm.

Filme und Serien, in denen LGBT Eltern TV-Präsenz zeigen, thematisieren häufig die zahlreichen Hürden, die schwule und lesbische Paare ertragen müssen, um Eltern eines Babys zu werden. Hier finden Sie unsere Auswahl der besten LGBT-Eltern-Darstellungen im Fernsehen.

Cameron und Mitchell — Modern Family

Diese beiden Charaktere gehören zu den wohl bekanntesten schwulen Vätern des Fernsehens. Im Verlauf von acht Staffeln von Modern Family adoptieren Cameron und Mitchell ihre Tochter Lily, suchen aufgrund ihres Wunsches nach einem zweiten Kind nach einer Leihmutter und heiraten schließlich in der fünften Staffel.

Callie und Arizona — Grey’s Anatomy

Callie und Arizona heiraten in der siebten Staffel von Grey’s Anatomy und haben schließlich eine Tochter namens Sofia. Die Serie zeigt durch den bisexuellen Charakter Callie zudem eine Form von sexueller Orientierung, die im kommerziellen Fernsehen sonst nur selten gezeigt wird.

Carol und Susan — Friends

Friends gehörte zu den Pionieren, wenn es darum ging, stereotype Vorstellungen zu hinterfragen. Die Serie thematisiert gemeinsame Elternschaft, Samenspende, Leihmutterschaft sowie homosexuelle Elternschaft — durch Susan und Carol, wobei letztere Ross‘ Exfrau und die Mutter seines Sohnes Ben ist. Ein Meilenstein für LGBT Eltern TV.

David und Keith — Six Feet Under

Six Feet Under gewann bei den Golden Globes 2001 den Award für die beste TV-Dramaserie. Das schwule Paar David und Keith versucht zunächst per Leihmutter Eltern zu werden und adoptiert in der fünften Staffel schließlich zwei kleine Jungen.

Bette und Tina — The L Word

Während den sechs Staffeln von The L Word begleiten wir Bette und Tina bei ihrem Vorhaben, durch künstliche Befruchtung ein Baby zu bekommen und im Anschluss ihre Tochter Angelica aufzuziehen. In der siebten Staffel versuchen sie erneut, diesmal auf dem Wege der Leihmutterschaft.

Bryan und David — The New Normal

In dieser Sitcom von Ryan Murphy beschließt das homosexuelle Paar Bryan und David, mittels Leihmutterschaft ein Kind zu bekommen. Die Leihmutter Goldie und ihre Tochter ziehen bei dem Paar ein, um eine engere Verbindung aufzubauen. Mehr zur Leihmutterschaft in Deutschland erfahren Sie bei Bundesgesundheitsministerium.

Stef und Lena — The Fosters

In The Fosters ziehen Stef und Lena, ein lesbisches Paar, nicht nur ihre biologischen Kinder, sondern auch adoptierte Kinder und Pflegekinder groß. Die Serie gewann bei den GLAAD Media Awards die Auszeichnung in der Kategorie „Herausragende Dramaserie“ — eine der stärksten Darstellungen von LGBT Eltern TV.

Lindsay und Melanie — Queer as Folk

Queer as Folk zeigt mehrere homosexuelle Charaktere und deren Familien. Das lesbische Paar Lindsay und Melanie versucht zweimal, durch Samenspende und private Vereinbarung ein Kind zu bekommen. Ein anderes Paar, Michael und Ben, adoptiert einen Teenager.

Kevin und Scotty — Brothers and Sisters

In Brothers and Sisters beschließen Kevin und Scotty, per Leihmutterschaft Eltern zu werden. Nach vergeblichen Versuchen entscheiden sie sich für die Adoption — und entdecken dabei, dass sie bereits Eltern eines zweiten Kindes sind. Eine der bewegendsten LGBT Eltern TV-Geschichten des amerikanischen Fernsehens.

Wer sich selbst auf dem Weg zur Elternschaft befindet, findet auf Co-Eltern.de umfassende Informationen zur Co-Elternschaft, Samenspende und alternativen Familienmodellen. Lesen Sie mehr in unserem Artikel über Co-Elternschaft mit einem schwulen Mann.

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