Co-Eltern, Kollektiveltern - Austausch

    by Jo_Le      .      1. Sep 2020

    Hallo,
    ich möchte schwanger werden und ich möchte eine Familie, nur alles so ein bisschen anders. Nun versuche ich also, dieses "anders" ein bisschen konkreter zu fassen, abzugrenzen zur absolutenm Utopie, mit ein bisschen Wunschdenken, das bleiben darf - am liebsten mit anderen. Vielleicht haben Menschen Lust auf Austausch?

    Eine Geschichte:
    Wir sind zu dritt, mindestens, vielleicht zu viert. Wir sind alles Freund*innen, nicht unbedingt verliebt ineinander, doch irgendwie recht tief verbunden. Unsere Beziehungspersonen sind immer willkommen, jedoch nicht (zwingend) Elternteil, eher Tantonkel. Während der Schwangerschaft ist alles ein wenig aufrengend, doch wir haben ne tolle Hebamme und irgendwie wird auch das schnell "normal". Bis zum Tag der Geburt. Ein sonderbarer Ausnahmezustand. Zwei Menschen mit, die anderen warten aufgeregt und dann ist es da, das wuzlige Kind. Sieht bisschen außerirdisch aus, so frisch und rot. Vielleicht gibt es sogar schon ein Geschwisterchen, das eine der Freund*innen mit in die Familie gebracht hat und das auch mal gucken und halten will. "Nicht hochheben!".
    An manchen Abenden sitzen wir lange zusammen, diskutieren über Stilldauer, Kindergarten, Windelkonsum und ob der alkoholfreie Sekt wirklich so schrecklich schmeckt. Manchmal ist es nervig, manchmal gibt es Gemeinsamzeit, manchmal Qualitiy-time zu zweit, manchmal arbeiten alle, manchmal passt nur eine Person auf, manchmal fährt eine Person für ne Woche in Urlaub, manchmal alle zusammen. Zu viert können wir sogar auf die Demo gehen, um die Cops wegzuboxen, wenn das Kind noch nicht weiß, dass Stinkefingerzeigen manchmal ungünstig ist.

    P.S.: Danke für die Emails. ich hab leider gerade noch keine Emailschreibundles-Erlaubnis. Das dauert noch ein wenig. Aber gerne hier?

    1 Beitrag Antworten

    Hallo,
    ich möchte schwanger werden und ich möchte eine Familie, nur alles so ein bisschen anders. Nun versuche ich also, dieses "anders" ein bisschen konkreter zu fassen, abzugrenzen zur absolutenm Utopie, mit ein bisschen Wunschdenken, das bleiben darf - am liebsten mit anderen. Vielleicht haben Menschen Lust auf Austausch?

    Eine Geschichte:
    Wir sind zu dritt, mindestens, vielleicht zu viert. Wir sind alles Freund*innen, nicht unbedingt verliebt ineinander, doch irgendwie recht tief verbunden. Unsere Beziehungspersonen sind immer willkommen, jedoch nicht (zwingend) Elternteil, eher Tantonkel. Während der Schwangerschaft ist alles ein wenig aufrengend, doch wir haben ne tolle Hebamme und irgendwie wird auch das schnell "normal". Bis zum Tag der Geburt. Ein sonderbarer Ausnahmezustand. Zwei Menschen mit, die anderen warten aufgeregt und dann ist es da, das wuzlige Kind. Sieht bisschen außerirdisch aus, so frisch und rot. Vielleicht gibt es sogar schon ein Geschwisterchen, das eine der Freund*innen mit in die Familie gebracht hat und das auch mal gucken und halten will. "Nicht hochheben!".
    An manchen Abenden sitzen wir lange zusammen, diskutieren über Stilldauer, Kindergarten, Windelkonsum und ob der alkoholfreie Sekt wirklich so schrecklich schmeckt. Manchmal ist es nervig, manchmal gibt es Gemeinsamzeit, manchmal Qualitiy-time zu zweit, manchmal arbeiten alle, manchmal passt nur eine Person auf, manchmal fährt eine Person für ne Woche in Urlaub, manchmal alle zusammen. Zu viert können wir sogar auf die Demo gehen, um die Cops wegzuboxen, wenn das Kind noch nicht weiß, dass Stinkefingerzeigen manchmal ungünstig ist.

    P.S.: Danke für die Emails. ich hab leider gerade noch keine Emailschreibundles-Erlaubnis. Das dauert noch ein wenig. Aber gerne hier?

    Hallo,
    ich habe das nicht so ganz verstanden...
    Bist du jetzt auf einer Suche, nach 4 Frauen oder einem Samenspender? Und bist du schon in dieser Situation, die du geschildert hast, oder ist das dein Wunsch. Ich freue mich auf eine Antwort.


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    Dank Co-Elternschaft Eltern werden

    Die traditionelle Familie (zwei Elternteile, die gemeinsam ihre Kinder großziehen) ist nicht mehr das einzige Familienmodell in Deutschland und Europa. Immer mehr neue Eltern gestalten ihre Familie anders als frühere Generationen. Familien mit nur einem Elternteil, gleichgeschlechtliche und Patchwork-Familien sind integraler Bestandteil unserer Gesellschaft.
    Es ist heute möglich, Vater oder Mutter zu werden, ohne ein Paar zu sein. Von nun an können alleinstehende Männer und Frauen, die Vater oder Mutter werden wollen, sich zusammentun, um gemeinsam ihr Kind großzuziehen. Dies wird als Co-Elternschaft bezeichnet.


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