Die Phasen der Suche

    by Chris001      .      31. Aug 2017

    Nach 6 Wochen intensiven Bemühungen und unzähligen Gesprächen mit Gesuchen und auch anderen potentiellen Spendern habe ich gemerkt, dass es wirklich schwierig ist.

    Phase 1: Die Neugierde
    Der Gedanke ein Kind zu zeugen ist neu. Zaghaft fängt man an sich bei verschiedenen Portalen zu registrieren, immer betonend, dass man sich erstmal ein Bild machen möchte. Man ist sehr neugierig und schaut wer sonst so da ist, wie sind die Vorstellungen der anderen, was erwartet man, was will man überhaupt? Irgendwo eine schöne Phase, alles ist möglich, nichts wird ausgeschlossen, man geht mit offenen Augen darein.

    Phase 2: Die Euphorie
    Man ist mit den ersten anderen in Kontakt getreten. Wow, was für eine Vielfalt an Menschen die hier sind. Unglaublich attraktive, charmante sympathische Menschen. Die Frage ist nicht, ob ich hier jemand finde mit dem ich ein Kind zeugen möchte sondern mit wem will ich es? So viel Auswahl, mal schauen was auf mich zukommt.

    Phase 3a: Der Erfolg
    Man hat sich mit wem getroffen und es hat alles gepasst in den Vorstellungen. Die Spenden laufen an und evtl. ist das erste Kind gezeugt. Die Frau ist zufrieden, der Mann ist endweder auch zufrieden oder verfällt in den Rausch(wow ich konnte ein Kind zeugen, ich will noch eins zeugen/ Ich habe gerade 250 Euro für einmal mastubieren bekommen, leichtverdientes Geld, mache ich nochmal/) und wird zum Massenspender oder beide Seiten hatten ein gutes Verhältnis im Vorlfeld(Habe einer tollen Frau geholfen, wir bleiben in Kontakt, das ist und bleibt was besonderes)

    Phase 3b: Die Ernüchterung
    Okay, hier sind echt viele Leute unterwegs, aber 90% passt mal gar nicht. Die Menschen lügen, erzählen falsche Vorstellungen, sind unzuverlässig. Man gerät aneinander, versteht den anderen nicht.
    Als Frau denkt man: Endweder Notgeile Männer die eine schnelle Nummer wollen oder Massenspender die Kind Nummer 96 mit mir zeugen wollen.
    Als Mann denkt man: Endweder Frauen die im Mann lediglich ein Werkzeug sehen um ihren Wunsch zu erfüllen und am liebsten komplett auf einen Mann verzichten würden oder Frauen die einfach nicht zu einem passen.

    Phase 4: Die Profilschärfung
    Der blauäugige Blick in die Welt der Kindeszeugung ist einer leicht skeptischen Grundeinstellung gewichen. Man blickt zurück, woran es gescheitert ist. Man findet heraus, was man eigentlich möchte, was man erwartet. Was sind Kann Punkte, was sind Muss Punkte. Anhand dieser Erfahrungen kann man sein Gesuch neu ausrichten und klarer kommunizieren. Im Anschluss kommt hoffentlich der Erfolg :)


    Bei mir war es so:

    Phase 1: Neugierde
    Okay, ich würde gern anderen zum Kind helfen, hauptsache sympathisch und man hat einen guten Draht zueinander. Keine Ahnung was ich genau will, mal schauen.

    Phase 2: Euphorie
    Wow hier sind echt viele tolle Frauen, habe in der Zeit 10-15 Frauen gefunden die mir echt gut gefallen haben wo ich es mir hätte vorstellen können.

    Phase 3: Ernüchterung
    Okay, von den Frauen die mir zusagten haben mir 8 zu verstehen gegeben, dass sie wenig Interesse an mir haben und ich halt nur eben einen Becher für sie füllen sollte. Das hat mir nicht gefallen.
    3 wollten mich als Co Vater in der Wochenendrolle einnehmen oder dass ich es publik machen würde in meinem Familien und Freundeskreis.
    Mit 4 habe ich mich super verstanden, telefonnummer und fotos getauscht, telefoniert, treffen vereinbart, und bis jetzt wurde ich 2 mal kurzfristig versetzt ohne genauere Angabe von Gründen.

    Phase 4: Profilschärfung
    Da bin ich gerade bei, ich möchte als Erzeuger verstanden werden, nicht als Samenspender. Ein Mann der als Ferner Onkel in Kontakt bleibt per mail und 2-3 Besuche im Jahr. Da ich dafür lediglich 3-6 Frauen helfen möchte um alle Kinder kennenzulernen, habe ich aber auch hohe Ansprüche an diese. Sie sollten mir optisch wie menschlich zusagen. Eine attraktive unabhängige Frau die offen ist einen Mann für eine kurze Zeit in ihr Leben zu lassen um ein gemeinsames Wunder zu erschaffen und im Anschluss einen lockeren Draht zueinander aufrecht zu behalten. Dafür biete ich einen sympathishen attraktiven intelligenten Mann, der versucht dich bis zum Erfolg zu begleiten und darüberhinaus Interesse an dir und dem Kind behält. Ob Paar oder Single Frau ist für mich unerheblich.

    Liebe Grüße :)

    2 Beiträge Antworten

    Chris001 on 31. Aug 2017

    Nach 6 Wochen intensiven Bemühungen und unzähligen Gesprächen mit Gesuchen und auch anderen potentiellen Spendern habe ich gemerkt, dass es wirklich schwierig ist.

    Phase 1: Die Neugierde
    Der Gedanke ein Kind zu zeugen ist neu. Zaghaft fängt man an sich bei verschiedenen Portalen zu registrieren, immer betonend, dass man sich erstmal ein Bild machen möchte. Man ist sehr neugierig und schaut wer sonst so da ist, wie sind die Vorstellungen der anderen, was erwartet man, was will man überhaupt? Irgendwo eine schöne Phase, alles ist möglich, nichts wird ausgeschlossen, man geht mit offenen Augen darein.

    Phase 2: Die Euphorie
    Man ist mit den ersten anderen in Kontakt getreten. Wow, was für eine Vielfalt an Menschen die hier sind. Unglaublich attraktive, charmante sympathische Menschen. Die Frage ist nicht, ob ich hier jemand finde mit dem ich ein Kind zeugen möchte sondern mit wem will ich es? So viel Auswahl, mal schauen was auf mich zukommt.

    Phase 3a: Der Erfolg
    Man hat sich mit wem getroffen und es hat alles gepasst in den Vorstellungen. Die Spenden laufen an und evtl. ist das erste Kind gezeugt. Die Frau ist zufrieden, der Mann ist endweder auch zufrieden oder verfällt in den Rausch(wow ich konnte ein Kind zeugen, ich will noch eins zeugen/ Ich habe gerade 250 Euro für einmal mastubieren bekommen, leichtverdientes Geld, mache ich nochmal/) und wird zum Massenspender oder beide Seiten hatten ein gutes Verhältnis im Vorlfeld(Habe einer tollen Frau geholfen, wir bleiben in Kontakt, das ist und bleibt was besonderes)

    Phase 3b: Die Ernüchterung
    Okay, hier sind echt viele Leute unterwegs, aber 90% passt mal gar nicht. Die Menschen lügen, erzählen falsche Vorstellungen, sind unzuverlässig. Man gerät aneinander, versteht den anderen nicht.
    Als Frau denkt man: Endweder Notgeile Männer die eine schnelle Nummer wollen oder Massenspender die Kind Nummer 96 mit mir zeugen wollen.
    Als Mann denkt man: Endweder Frauen die im Mann lediglich ein Werkzeug sehen um ihren Wunsch zu erfüllen und am liebsten komplett auf einen Mann verzichten würden oder Frauen die einfach nicht zu einem passen.

    Phase 4: Die Profilschärfung
    Der blauäugige Blick in die Welt der Kindeszeugung ist einer leicht skeptischen Grundeinstellung gewichen. Man blickt zurück, woran es gescheitert ist. Man findet heraus, was man eigentlich möchte, was man erwartet. Was sind Kann Punkte, was sind Muss Punkte. Anhand dieser Erfahrungen kann man sein Gesuch neu ausrichten und klarer kommunizieren. Im Anschluss kommt hoffentlich der Erfolg :)


    Bei mir war es so:

    Phase 1: Neugierde
    Okay, ich würde gern anderen zum Kind helfen, hauptsache sympathisch und man hat einen guten Draht zueinander. Keine Ahnung was ich genau will, mal schauen.

    Phase 2: Euphorie
    Wow hier sind echt viele tolle Frauen, habe in der Zeit 10-15 Frauen gefunden die mir echt gut gefallen haben wo ich es mir hätte vorstellen können.

    Phase 3: Ernüchterung
    Okay, von den Frauen die mir zusagten haben mir 8 zu verstehen gegeben, dass sie wenig Interesse an mir haben und ich halt nur eben einen Becher für sie füllen sollte. Das hat mir nicht gefallen.
    3 wollten mich als Co Vater in der Wochenendrolle einnehmen oder dass ich es publik machen würde in meinem Familien und Freundeskreis.
    Mit 4 habe ich mich super verstanden, telefonnummer und fotos getauscht, telefoniert, treffen vereinbart, und bis jetzt wurde ich 2 mal kurzfristig versetzt ohne genauere Angabe von Gründen.

    Phase 4: Profilschärfung
    Da bin ich gerade bei, ich möchte als Erzeuger verstanden werden, nicht als Samenspender. Ein Mann der als Ferner Onkel in Kontakt bleibt per mail und 2-3 Besuche im Jahr. Da ich dafür lediglich 3-6 Frauen helfen möchte um alle Kinder kennenzulernen, habe ich aber auch hohe Ansprüche an diese. Sie sollten mir optisch wie menschlich zusagen. Eine attraktive unabhängige Frau die offen ist einen Mann für eine kurze Zeit in ihr Leben zu lassen um ein gemeinsames Wunder zu erschaffen und im Anschluss einen lockeren Draht zueinander aufrecht zu behalten. Dafür biete ich einen sympathishen attraktiven intelligenten Mann, der versucht dich bis zum Erfolg zu begleiten und darüberhinaus Interesse an dir und dem Kind behält. Ob Paar oder Single Frau ist für mich unerheblich.

    Liebe Grüße :)

    B1976 on 4. Sep 2017

    Danke für den Beitrag, ich erkenne mich völlig wieder. Meine Erfahrungen sind identisch.

    Andy2312 on 16. Sep 2017

    Chris, ich bin absolut neu hier und wusste nicht wirklich was ich genau suche. Dann habe ich deinen Beitrag gelesen und direkt gedacht "cool das hört sich doch super an!"
    Denn wenn ich auch nicht so wirklich einen Plan habe, so weiß ich das für mich eine anonyme Spende nicht in Frage kommt. Das wäre ja blöd gesagt wie von einem ONS mich schwängern zu lassen und das möchte ich nicht! Was den Rest betrifft bin ich sehr offen, Hauptsache die Chemie stimmt :)


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