5 Tipps für eine gute Co-Elternschaft
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Co-Elternschaft ist heutzutage nicht mehr ungewöhnlich. Vielmehr ist es ein notwendiges Familienbild, das aus der Trennung von Eltern entsteht. Die bewusste Entscheidung für eine Co-Elternschaft, ohne Basis einer romantischen Beziehung ist dagegen weniger bekannt – aber dennoch existent. In jedem Fall ist eine gute und respektvolle Beziehung der Co-Eltern die Grundlage eines glücklichen Familienlebens. Tipps für eine erfolgreiche Co-Elternschaft gibt es hier.

Die Bewusste Entscheidung zur Co-Elternschaft

Wenn Mr. oder Mrs. Right jenseits der 30 noch immer nicht gefunden wurde, können sich gleichgesinnte Menschen bewusst für die Familiengründung zusammenfinden. Ganz ohne Basis einer romantischen Beziehung durch einschlägige Internetseiten oder Inserate. In anderen Fällen muss aus einer zerbrochenen Ehe zwangsläufig eine Co-Elternschaft entstehen, wenn das Sorgerecht geteilt wird. Egal, aus welchen Umständen die Co-Elternschaft entsteht, mit den folgenden Tipps klappt es mit der gemeinsamen Kindererziehung:

5 Tipps für eine gute Co-Elternschaft

1. Respekt, Ehrlichkeit und Freundschaft sind die wichtigsten Grundlagen

Zwischen Ex-Partnern bestehen nach der Trennung noch Spannungen, die zu Streit und Stress führen können. Damit die gemeinschaftliche Erziehung in Zukunft funktioniert ist eine gute, freundschaftliche Beziehung die beste Grundlage. Die Co-Eltern müssen in der Lage sein sich abzusprechen und auch bei Meinungsverschiedenheiten ehrlich und respektvoll miteinander umzugehen. Ein harmonisches Verhältnis zwischen den Co-Eltern wird den Kindern viel Sicherheit und Vertrauen schenken.

2. Co-Eltern erziehen die Kinder gemeinsam

Stabilität und Konsequenz sind wichtig. Wenn es bei Mama um 20:00 Uhr ins Bett geht, sollte es das bei Papa auch. In Erziehungsfragen müssen sich die Co-Eltern absprechen und zueinanderstehen, auch wenn sie nicht immer Meinung des anderen Teilen. Bei Unterschieden lernen Kinder schnell, welches Elternteil sie ansprechen müssen, um zu bekommen, was sie möchten.

3. Ein fester Wohnraum ist wichtig

Nichts ist für ein Scheidungskind schlimmer, als jedes Wochenende aus dem gewohnten Umfeld herausgerissen zu werden, um Papa besuchen zu „müssen“. Am besten ist es die Kinder bleiben in ihrem gewohnten Umfeld und die Eltern kommen zu ihnen. Ist das nicht möglich, sollte der Wohnort der Elternteile nah beieinander liegen. Zwei Wohnungen im gleichen Wohngebäude wären der ideale Kompromiss. Auch eine WG wäre denkbar.

4. Gleiche Rechten, gleiche Pflichten

Bei der Co-Elternschaft hat jedes Elternteil das Sorgerecht und damit die gleichen Rechten und Pflichten in Sachen Kindererziehung. Das finanzielle sollte ohne Streitereien geklärt werden. Als Co-Elternteil sollte man sich bei älteren Kindern bewusst machen, dass der Alltag nicht stehen bleibt, nur weil gerade Mama- oder Papazeit ist. Beide Elternteile sollten sich gleichermaßen mit Aufgaben wie dem Abholen und Fahren zu Vereinen oder Freunden beteiligen. Keiner der Elternteile ist alleinerziehend. An Absprachen müssen sich die Elternteile halten.

5. Im Kreise der Familie

Weihnachten bei Papa oder bei Mama? Wieso große Feiertage oder Familienfeiern nicht gemeinsam verbringen? Oder gemeinsame Ausflüge in der Freizeit planen? Das ist möglich, wenn das Verhältnis zwischen den Elternteilen auf einer freundlichen und freundschaftlichen Basis beruht. Die besten Erinnerungen wird das Kind bei gemeinsame Feiern und Ausflügen in der Familie sammeln. Ein weiterer Vorteil: Die Co-Eltern können Zeit mit dem Kind verbringen und müssen die Zeit nicht teilen.

Wenn die Co-Eltern bereit sind mit Respekt und Ehrlichkeit ihre Kinder gemeinschaftlich zu erziehen, gelingt das glückliche Familienleben auch ohne die Basis einer romantischen Beziehung.